• Edwin Lemke

Wann Schweigen ausnahmsweise nicht Gold ist

Aktualisiert: 7. Mai 2018

Warum unfreundliche Bemerkungen auch akzeptabel sein könnten

Wertschätzung: Schweigen ist nicht immer Gold (Fotolia © Photographee.eu)


Als Führungskraft bestärke und motiviere ich meine Mitarbeiter. Beim Feedback achte ich auf positive Unterstützung und verbinde sie gegebenenfalls mit konstruktiven und möglichst konkreten Verbesserungen.

Und wenn ich einfach sage: „Nein – das geht so nicht! Das ist schlecht.“ Oder „Sie bekommen die Aufgabe nicht, weil Sie - beim letzten Mal Fehler gemacht haben“ oder „ - weil Sie zu unerfahren sind.“

Was passiert dann?

Eine aktuelle Studie weist darauf hin, dass so eine unfreundliche Bemerkung durchaus seine positive Bedeutung haben kann (Originalbeitrag: Selma C. Rudert, Andrew H. Hales, Rainer Greifeneder und Kipling D. Williams: When silence is not golden: why acknowledgment matters even when being excluded. Personality and Social Psychology Bulletin, 2017). Maßstab dabei ist ein vollkommenes Ignorieren. Das heißt, so die Autoren der Studie, ein unfreundliches Wort befriedigt auf jeden Fall das Bedürfnis nach Wahrnehmung und „reduziert den Stachel des Ostrazismus“ – also den Stachel der absoluten Ausgrenzung und Verbannung. In der Studie kommen die Psychologen der Universität Basel und der Purdue University (USA) zu dem Schluss, dass eine unfreundliche Mitteilung besser ist als Ignoranz. Und das bedeutet auch für Personalverantwortliche, dass bei berechtigter Kritik am Arbeitsplatz die Arbeitnehmer langfristig zufriedener mit negativer Resonanz sind als wenn sie gar keine Rückmeldung bekommen. Auch für Auswahlprozesse gilt, eine Absage mit negativer Bewertung wird freundlicher wahrgenommen als gar keine Information.

Und das ist sicherlich eine Überlegung, die wir nicht nur beim Entgegenwirken in Mobbing-Kontexten oder bei seltenen Personaleinstellungen umsetzen können. Bei alltäglichen Auswahlsituationen gilt ebenso: Wenn mir als Führungskraft spontan nichts Positives über den „Verlierer“ einfallen mag, sollte ich ihn zumindest erwähnen oder ansprechen.

Wobei die langfristige Aufgabe für mich sicherlich bleibt, auf die Entwicklung auch dieses „abgelehnten“ Mitarbeiters zu achten…

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